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Stadion 1.FC Nürnberg



Das Max-Morlock-Stadion

(seit 1. Juli 2017; ursprünglich Städtisches Stadion; später u. a. auch Frankenstadion) in Nürnberg ist ein Sportstadion, das für Fußballspiele und für Leichtathletikveranstaltungen geeignet ist. Benannt ist es nach dem Fußballspieler Max Morlock.
Das Stadion wurde von 1925 bis 1928 nach Plänen von Otto Ernst Schweizer erbaut und gehört mit 50.000[2] Plätzen zu den größten Fußballstadien Deutschlands. Das Stadion ist Heimstadion des 1. FC Nürnberg. In direkter Nachbarschaft befindet sich die Arena Nürnberger Versicherung. Das Stadion liegt auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände. Es ist über den Bahnhof Nürnberg Frankenstadion an die S-Bahn angebunden.
Geschichte

Nürnberg erlebte in der Weimarer Republik eine kulturelle und städtebauliche Blüte, trotz der schwierigen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen nach dem Ersten Weltkrieg. Dabei setzten Bauprojekte wie das neue Stadion, die Sternwarte  und das Planetarium architektonische Akzente in der Stadt. Diese waren  zugleich Ausdruck des gesellschaftlichen und politischen Aufbruchs.  Nürnbergs Renommee als „Sporthochburg“ wirkte weit über die  Stadtgrenzen.[3]
Zwischen 1925 und 1928 wurde das Stadion in seiner ursprünglichen Form mit einer Kapazität von 50.000 Zuschauern, unweit des Dutzendteiches als Städtisches Stadion, errichtet. Seinen achteckigen Grundriss hat es seitdem. Adolf Hensel  (Planung der Gesamtanlage) erhielt für seinen Entwurf 1928 eine  Goldmedaille beim Kunstwettbewerb Architektur/Städtebau anlässlich der Olympischen Spiele in Amsterdam.  Auch international bekam er viel Anerkennung – es wurde als die größte  und modernste Anlage der Welt angesehen. Bereits 1929 fand hier das  Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft 1928/29 statt.[4][5] Die Sitzplatz-Tribüne entstand im Bauhaus-Stil nach Plänen des Architekten Otto Ernst Schweizer für 2.600 Zuschauer.[4]
Tag der Hitlerjugend 1937
Das umliegende Areal wurde ab 1933 zum Reichsparteitagsgelände umgestaltet. Während der Reichsparteitage wurde im Stadion der „Tag der Hitlerjugend“ abgehalten und das Stadion entsprechend zu dieser Zeit auch Stadion der Hitlerjugend genannt. Während des Reichsparteitages 1935 hielt Adolf Hitler  hier die Rede, in der er von der deutschen Jugend forderte, „flink wie  Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl“ zu sein.[6]  Da das Stadion nicht zu den ringsum geplanten und zum Teil errichteten  Monumentalbauwerken passte, wurden auf der Gegengerade zwei Holztürme  und eine Arkadenreihe errichtet, die als Kulisse für Trommler, Chöre und  Bläser diente, um dem Stadion etwas von dem modernen Charakter zu  nehmen. In Bezug auf das in der Nähe geplante Deutsche Stadion wurde es nun aber häufig „Altes Stadion“ genannt.
Ab 1945 wurde es von der US-Armee als Sportplatz verwendet. Ab diesem Zeitpunkt hieß das Stadion Victory Stadium und wurden von den Besatzungstruppen für Baseball-Spiele verwendet. Bis 1961 fanden nur gelegentlich Fußballspiele statt.[7]
Ab 1963 spielte dort der 1. FC Nürnberg, nachdem dieser das eigene, Zabo genannte Stadion in Zerzabelshof  verkauft hatte. Durch den Aufbau von Stahlrohrtribünen seitlich der  Haupttribüne konnte die Kapazität erweitert werden. Dennoch war der  Zuschauerrekord vom 30. Mai 1971 im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf von 75.000 Zuschauern nur möglich, weil das Publikum auch noch auf der Laufbahn Platz fand.[8]
Während der Olympischen Spiele 1972 in München fanden sechs Spiele des Fußballturniers im Stadion statt. Nach einem großen Umbau ab 1987, der auch wegen der Katastrophe von Heysel vorgenommen wurde, wurde es 1991 unter dem Namen Frankenstadion mit einer Kapazität von 31.000 Sitz- und 22.462 Stehplätzen (gesamt: 53.462) wiedereröffnet.[4] Während der Bauarbeiten stürzte die von 1928 stammende Haupttribüne ein, die eigentlich erhalten bleiben sollte.

Quelle: wikipedia
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